Entkopplungsmodule

Entkopplungsmodule

Entkopplungsmodule dienen als Werkstückzwischenlager und haben die Aufgabe, Arbeitsprozesse voneinander zu entkoppeln bzw. Bereiche mit unterschiedlichen Fertigungsverfahren zu koppeln. Häufig trennen sie Bereiche mit Lagerfertigung von Bereichen mit Sequenzmontage. Darüber hinaus finden sie als zentrales Logistikelement in der Komponentenfertigung Verwendung.


Eingangsseitig werden Werkstücke einer vorangestellten Fertigung übernommen, identifiziert und typabhängig eingelagert. Ausgangsseitig werden Aufträge (angestoßen von einem übergeordneten Rechnersystem) an periphere Einrichtungen (Roboter, Bänder, Shuttle, etc.) übergeben. Dabei kann der Ein- bzw. Auslauf aus einer oder mehreren Stationen bestehen.

Vorteile:

  • geringer Platzbedarf
  • zentraler Speicherort
  • hohe Redundanz
  • Kundennähe

Die Anlagen sind charakterisiert durch die Individualität von Taktzeiten, Speicherkapazitäten, Gewicht und Bauteilgeometrien. Vollautomatische Endkopplungsmodule von AuE werden im Bereich der Zylinderkopf- und Kurbelgehäusefertigung bei BMW, der Getriebe- und Achsfertigung bei Daimler, der Kurbelwellenfertigung bei Feuer Powertrain, der Zylinderkopffertigung bei VW Chemnitz und der Nockenwellenfertigung bei VW Salzgitter eingesetzt.

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