Getriebemontage & -demontage
Überall wo Kräfte, Drehmomente, Drehrichtungen oder Drehzahlen geändert werden müssen, werden Getriebe eingesetzt. Diese Hauptbaugruppe eines Kraftfahrzeuges gehört zu den Kernkompetenzen der Automobilhersteller.
Die Variantenvielfalt ist speziell in dieser Baugruppe extrem hoch. Eine begleitende Qualitätskontrolle ist zwingend notwendig. Alle bekannten Montageprozesse wie Fügen, Pressen, Verschrauben und selbstverständlich Messen kommen in unterschiedlichsten Variationen zum Einsatz. Die Rückverfolgbarkeit und Fehlervermeidung (durch z.B. Poka Yoke) ist das A und O eines jeden Montageschrittes.
Eine Getriebemontage besteht im Wesentlichen aus folgenden Komponenten:
- Transportsystem
- Werkstückträger
- Handarbeitsplätze
- teilautomatisierte Arbeitsplätze
- vollautomatische Stationen
Häufige Prozesse sind:
- Einpressen von Lagern oder Lagerkomponente
- Einpressen von Dichtungen
- Montage von Anbaugruppen (Schaltgabeln, Kupplungen, Sensorik etc.)
- Kämmvorrichtungen
- Vermessen von Abständen um Zahnradspiele zu optimieren
- Abdichten des Zusammenbau inklusive Dichtheitsprüfung
Speziell bei Verteilergetrieben von Achsen (Truck, Traktor) sind spezielle Kenntnisse gefordert. Eine hohe Variantenvielfalt bei oft groben Außenkonturen macht den Einsatz von variablen Stationen erforderlich. Aufgrund durchschnittlicher Taktzeiten von 3 bis 5 Minuten sind Kombinationen aus manuellen und automatisierten Teilprozessen die Regel.
AuE Technik finden sie unter anderem im VW Werk Baunatal.

