Traktor

Montageanlagen im Traktorenbau

Halbautomatische Montageanlagen werden in der Traktorenmontage vornehmlich in Bereichen mit manuellem Werkereinsatz eingesetzt. Sie erhöhen die Effektivität bei vergleichbar geringem Investitionsvolumen. Dabei zeichnen sie sich durch robuste Bauweise und eine hohe Lebensdauer aus.


Halbautomatische Getriebemontage

Zu Beginn der Montage werden Getriebegehäuse auf Vorrichtungen der Montagewagen gesetzt und verriegelt. Verbaukomponenten werden in Kitting Boxen vorkommissioniert, anschließend den Montagewagen übergeben und der Ablauf gestartet. Getriebegehäuse und Montageteile laufen nach Bedienanforderung zu den einzelnen Stationen, werden dort montiert und am Ende von einem Mitarbeiter dem Folgeprozess übergeben. Für die einzelnen Arbeitsschritte stehen innerhalb der Stationen Hilfseinrichtungen (Schrauber, Fügeeinrichtungen, Montagewerkzeuge, etc.) zur Verfügung, wobei sämtliche Einrichtungen von einem zentralen Schaltschrank aus versorgt und gesteuert werden.

Vorteile:

  • Optimierung ergonomisch komplexer Tätigkeiten
  • Reduzierung der Gesamttaktzeit
  • Reduzierung der Mitarbeiterbelastung

Der Einsatz von selbstfahrenden Werkstückträgern mit drehbarer Aufnahme ermöglicht die Montage in werkeroptimierter Lage.

Die Anlagen sind charakterisiert durch Taktzeiten < 5 min bei einer technischen Verfügbarkeit von > 95 %.

Halbautomatische Montageanlagen im Gewichtsbereich > 300 kg kommen u.a. bei der Achsenmontage (Daimler) und der Getriebemontage (John Deere) zum Einsatz.

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